Maren Kroymann – Starke Frauen, die andere stark machen
Shownotes
In dieser Folge von MitMenschen spricht die Schauspielerin, Kabarettistin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes über ihren jahrzehntelangen Einsatz für Gleichberechtigung, Frauenrechte und queere Sichtbarkeit. Ausgehend von der Kino-Dok „Was haben wir gelacht“, die den Blick auf Frauen im deutschen Fernsehen der 1990er-Jahre richtet, erzählt sie von ihrem eigenen Weg, von Widerständen, ihrem öffentlichen Coming-out und davon, warum Solidarität für sie weit mehr bedeutet als Mitgefühl.
An ihrer Seite ist Suzanne Lemken, Fundraising-Referentin bei MISEREOR. Sie berichtet von Begegnungen mit engagierten Frauen in Bolivien und anderen Projektländern, die trotz Gewalt, Armut und Diskriminierung ihre Gemeinschaften verändern. Gemeinsam sprechen beide darüber, warum gesellschaftlicher Wandel dort beginnt, wo Menschen ihre Stimme erheben – und warum Frauenrechte niemals ein Randthema sind.
Eine Folge über starke Frauen, die andere stark machen.
Eine Produktion von sgp - social globe projects und ella Medien GmbH Hürth - für MISEREOR.
Transkript anzeigen
00:00:01: Als Satirikerin musst du ja auch weh tun und es geht darum, dass du Sachen sagst die unbelebte.
00:00:07: Ich muss immer noch weinen aber ich spreche trotzdem!
00:00:10: Das ist eigentlich der Kern.
00:00:12: für mich ist eigentlich Empathie eine Unterabteilung von Solidarität.
00:00:16: Wenn man die Überzeugungen lebt
00:00:18: mitnimmt dann erreicht man andere
00:00:20: und zwar verhältnismäßig
00:00:22: mühelos.
00:00:23: Es gibt so viel was negativ ist.
00:00:25: Wir müssen uns entscheiden Spaß zu haben.
00:00:27: Lass
00:00:27: uns diesen Abend nehmen um zu feiern.
00:00:40: Da sind wir wieder.
00:00:41: Herzlich willkommen mit Menschen, der Podcast von Miserio!
00:00:45: Prominente sprechen über ihr Engagement, für Gerechtigkeit.
00:00:48: Für Menschen die Unterstützung brauchen.
00:00:50: Für eine Welt, die besser sein könnte als sie gerade ist.
00:00:54: Das ist unsere Idee.
00:00:55: und heute seine Frau zu Gast auf die ich mich ehrlich gesagt schon seit Wochen freue.
00:00:59: Sie ist Schauspielerin, sie ist Kabarettistin, Sie ist Sängerin, Sie isch Grimmepreisträgerin, sie trächt das Bundesverdienstkreuz und womit mit Recht?
00:01:06: Und trotzdem ist sie jemand... Wir haben uns gerade erst kennengelernt aber ich behaupte da ist einfach jemand bei dem man nach paar Minuten vergisst dass man eben Liste von Auszeichnungen auch vor sich hat Maren Kräumann, die wunderbare Maren-Kräumann.
00:01:18: Herzlich willkommen!
00:01:29: Toll, dass du da bist.
00:01:30: Wir dürfen auch du sagen ... Das ist immer dieses Podcasts.
00:01:36: Ja, die jungen Leute sagen ja immer, ich finde ja auch schlimm wenn so wild in der Gegend rumgesiezt wird.
00:01:41: Ich möchte auch beim schwedischen Möbelhaus geduft
00:01:43: werden.
00:01:46: Du bist hier in Köln gerade weil du Premiere hattest für einen Film den ich mir gestern dann auch noch angucken durfte ein... Um es gleich vorweg zu sagen, ein so wichtiges Thema und ein toller Film.
00:01:57: Es ist eine Doku.
00:02:00: Was haben wir gelacht?
00:02:02: In diesen Tagen dann auch in den Kinos für alle zu sehen.
00:02:04: Wir werden das nachher noch etwas vertiefen aber vielleicht erst mal so in eins versetzen du machst das erstmal nicht alleine.
00:02:09: mit wem und worum geht's?
00:02:11: was ist die Botschaft dieser Dokumentation?
00:02:14: Es geht in diesem Film um den Humor im deutschen Fernsehen in den neunziger Jahren Und es werden da interviewt und kommen zu Wort unter anderem Na, ich ziel sie alle auf.
00:02:25: Heller von Sinnen Gabi Köster Esther Schweins Bettina Böttinger und Ich.
00:02:31: Und die Regisseurinnen sind Eva Müller und Isabel Schneider Namen, die man sich merken muss weil die haben einen ganz ganz tollen und gleichzeitig grundseriösen und extrem unterhaltsamen Film gemacht über diese Zeit.
00:02:47: Wir sind natürlich alle gefragt als sagen wir, nennen was mal so Pionierinnen des Humorwissens in den Neunzigern.
00:02:56: Das weibliche
00:02:56: Humor?
00:02:57: Ja ja also das wird auch der männliche Humour gezeigt.
00:03:00: Das ist dann zum Teil auch wirklich erschütternd und es gibt auch Stellen die wirklich zu weinen sind.
00:03:06: aber es kann auch sehr viel gelacht werden und ich bin so froh dass dieses Thema mal in einem größeren journalistischen Kontext behandelt wird weil es mich natürlich seit Jahren verfolgt.
00:03:18: Das Frauenbild im Witz, im Humor ist mein Lebensthema, also eines meiner Lebensthemen.
00:03:24: Also Frauenbild überhaupt aber gerade Frauen und Humor und das wird hier so gut aufgearbeitet.
00:03:29: und es sind auch grade die jüngeren Frauen, die kommen mit Tränen in den Augen und sagen Und danke, was ihr damals für uns durchgefohlt habt.
00:03:39: Das ist ganz ruhig und schön zu
00:03:41: erleben.".
00:03:42: Die Männer kommen hoffentlich mit Tränen der Scham aus diesen Filmen auf.
00:03:44: Ja das möchte ich gerne noch mehr sehen ... Machen
00:03:49: wir gleich!
00:03:50: Lass uns ein bisschen darüber reden.
00:03:52: Der Film beginnt mit einem schönen Satz von dir die erste lustige Frau in meinem Leben war meine Mutter, sagst du?
00:03:57: Was konnte deine Mutter, was das Fernsehen damals nicht leisten wollte?
00:04:03: eine Frau zeigen, die selber den Impuls hatte zu parodieren.
00:04:07: Weil sie eine Person parodiewürdig
00:04:09: fand.".
00:04:10: Also das war eine gewisse Autorschaft meiner Mutter.
00:04:14: Die hat ja nicht jemand gesagt mach mal die oder die nach sondern Sie hat sich geäubert über diese Tante, die eine entfernte Tante immer so ein bisschen hochnäsig war und aber dabei nicht besonders schlau.
00:04:26: Und das ist im Grunde ein klassisches Satire Thema diesen Konflikt klarzumachen Wusste ich damals aber noch nicht, sondern wir haben uns einfach nur schiefgelacht.
00:04:34: Wenn wieder Tante Hanna nachgemacht wurde mit dieser älteren Stimme und meine Mutter konnte auch stimmlich gut nachmachen.
00:04:41: Die konnte einfach gut parodieren.
00:04:43: Und das habe ich damals im Fernsehen ... Also, ich hab damals sowieso noch nicht Fernsehen gesehen.
00:04:47: Ich mein es gab noch gar kein Fernsehen als ich Kind war.
00:04:50: Das muss man jetzt auch sagen.
00:04:52: Aber auch später im Fernseh nicht gesehen oder sehr spät erst gesehen dass Frauen selber sich überlegt haben wen sie parodiert
00:05:00: Und da wurde ein bisschen aber die Saat dann auch gesät.
00:05:03: Vielleicht, wenn man es vermolbt ... Wir haben alle herzlich gelacht.
00:05:08: Das war einfach immer lustig!
00:05:09: Ich möchte dir jemand vorstellen und euch da draußen, die ihr zuhört auch unseren zweiten Gast in keine Folge ohne jemanden von Miserioa.
00:05:16: Und ich glaube diese Frau lacht auch sehr gerne sehr herzlich.
00:05:21: Sie kennt Projekt den Lateinamerika aus eigener Anschauung.
00:05:24: sie hat ein Lebensmotto über das wir noch sprechen müssen unbedingt und sie sagt von sich selbst... Ich war schon immer eher laut-und auffällig.
00:05:30: jetzt sind wir natürlich sehr gespannt auf Susanne Lemken von Biserio.
00:05:34: Halli, hallo!
00:05:35: Hallo!
00:05:36: Sehr schön hier zu sein.
00:05:37: Ihr habt euch schon kennengelernt, aber der Premiere dieses
00:05:40: Films... Gestern Abend sind wir uns über den Weg gelaufen und da war ich sehr erfreut dass ich schon mal meine Arbeit von morgen gestern gesehen habe.
00:05:48: Ich auch.
00:05:49: Was wusstest du vorher?
00:05:50: Du wusstest sicher viel Aber was hattest du für einen Eindruck von Maren Kräumann?
00:05:54: Und wie hat sich der vielleicht verändert oder bestätigt in diesem ersten Kennenlernen?
00:05:58: Also ich
00:05:59: hab gestern gemerkt bei dem Film, oh mein Gott was hast du in den neunzig Jahren viel Fernsehen geguckt.
00:06:04: So und natürlich kenne ich ganz viel von Maren schon von früher.
00:06:08: Ich kenne Nachtschwester Kräumann, ich kenne ganz viele von den Sketchen.
00:06:13: Es wird ein großartiger Sketch im Film gezeigt, ich sag nur der Büro-Sketch Und ich konnte mich an diesen Sketch erinnern Genau und aber auch die neueren Sachen Zum Teil auch Fernsehsierin und so weiter.
00:06:26: Und ich hatte jetzt tatsächlich sofort den Eindruck, nein es bestätigt sich was ich gedacht habe dass ich hier eine sehr feinsinnige und intelligent und humorvolle Frau vor
00:06:37: mir hab.
00:06:38: Oh!
00:06:38: Hat sie schon nochmal gelohnt?
00:06:40: Jaa!
00:06:40: Sich noch mal gelohnen machen.
00:06:42: Was machst du sozusagen beim Biseriosen?
00:06:44: Ein Satz wir kommen nachher ein bisschen ausführlicher zu.
00:06:46: Ich bin im Fundraising tätig.
00:06:50: Ich betreue Gruppenschulen, Gemeinden und Einzelpersonen in ihrem Engagement für mich seriore.
00:06:56: Die machen Spendenaktionen.
00:06:58: Den erzähle ich von der Realität in unseren Projekten, unserer Arbeit und gebe ihnen Tipps wie sie sich engagieren können und wie Sie ihre Aktion erfolgreich gestalten
00:07:10: können.
00:07:11: Also du motivierst zum Gutes-Ton?
00:07:12: Genau!
00:07:13: Zum Gutes Ton und zum Gemeinsamgutes Ton.
00:07:15: Das ist ein wunderbarer Job.
00:07:16: Es ist ein seltsamer Job.
00:07:19: Das ist richtig.
00:07:20: Und es macht sehr viel Spaß, vor allen Dingen weil ich sowohl im Inland als auch im Ausland viel unterwegs bin mit den Menschen Sprecher auf der einen wie die anderen Seite und das äußerst mutmachend und auch angenehm ist gerade in heutigen Zeiten.
00:07:37: Ja was Positives wo wir alle jammern und genau wissen Wir sind in einem Rollback Es geht Vieles zurück in eine Richtung die wir nicht wollen und dann Ist das eine rundum positive Arbeit.
00:07:46: Wie toll.
00:07:48: Und wir brauchen mehr Gerechtigkeit, Mut und Solidarität in diesen Zeiten.
00:08:05: fragen, was ist für dich wichtig?
00:08:06: Wofür möchtest du vielleicht wahrgenommen werden.
00:08:08: Das ist auch ein Lebensmutter von dir.
00:08:10: Ist immer eine große Herausforderung glaube ich aus dieser Liste drei raus zu suchen und wirklich
00:08:13: schwierig
00:08:14: war es.
00:08:14: Gerechtigkeit Mut und Solidarität.
00:08:16: das klingt jetzt nicht nach Poesie Album das klingt schon nach nach Programm.
00:08:19: das sind so drei Kampfbegriffe.
00:08:22: ja ich bin ja schon in den Siebzigerjahren lebendig gewesen.
00:08:30: Ich bin ja die ältere Generation und ich schätze das Wort Solidarität, es ist ein bisschen verloren gegangen.
00:08:36: Man spricht heute mehr von Empathie man wendet es mehr psychologisch.
00:08:40: für mich ist eigentlich Empathies eine Unterabteilung von Solidaritäts Sich einfühlen können in jemand anders dem es schlechter geht als man selber.
00:08:48: aber man fühlt trotzdem wie Verbindung weil man weiß man hat einfach Schwein dass es einem gerade besser geht.
00:08:54: so Und das ist eine Impuls zu helfen oder einen Impuls etwas zu tun, damit diese anderen Menschen vielleicht das Privileg haben was ich habe.
00:09:04: Oder ich gebe etwas ab von meinem Privilegg um die Situation für alle leichter zu machen.
00:09:09: Das ist wie schön Empathie als quasi eine Unterform der Solidarität.
00:09:13: Ja,
00:09:13: finde ich!
00:09:15: Ist da größere Begriff?
00:09:17: Der Mut... Da hab' ich dann gedacht.
00:09:21: also Wer sich ein bisschen mit deiner Vergangenheit beschäftigt.
00:09:24: Ich glaub, in der Jahr three ninety-three das Coming Out Titel im Stern Das hat dich Rollen gekostet?
00:09:31: Das weißt du
00:09:31: heute?
00:09:32: Hat sich das damals mutig angefühlt oder einfach nur überfällig?
00:09:37: Überfällige würde ich nicht sagen.
00:09:39: es war die erste dieses absichtsvoll gemacht hat.
00:09:42: also ich war schon früh dran.
00:09:44: überfälle ich war's für alle war es für uns alle, dass sich meine Frau Auseiler von Sin und Cornelia Schell dazu bekennt oder zugibt.
00:09:54: Oder einfach selbstverständlich lebt, dass sie Frauen liebt.
00:09:57: Das war... Ja, also ich habe subjektiv bei anderen Situationen in meinem Leben das Gefühl dass es mutiger war.
00:10:07: Aber es war schon auch... Ich habe was riskiert sagen wir mal so!
00:10:10: Ich fand es aber so wichtig, dass es dann auch wieder nicht so mutig war.
00:10:14: Ich dachte, ich bin doch abgesichert und eine Schauspielerin.
00:10:18: Wenn ich jetzt keine Rollen mehr kriege, Literatur studiert.
00:10:22: Ich könnte auch vielleicht ein bisschen irgendwo was schreiben, ich könnte moderieren.
00:10:26: Ich hatte eine kleine Hörfunk-Karriere vorher schon gemacht bevor ich also mit der Bühne weitermachte und dachte Hörfunke arbeiten können ja... Also da war es von Vorteil dass sich ja so verschiedene Talente oder verschiedene Interessen schon ausgelebt hat und mich auch ausgebildet hatte.
00:10:46: das war wie ein Netz.
00:10:49: Aber es hätte natürlich auch sein können, dass ich gar keine Rollen mehr kriege.
00:10:52: Und das war schon Risiko!
00:10:53: Das stimmt schon.
00:10:54: und ich musste den ganzen Hass ... würde man sagen heute würden wir von Hate reden die ganzen Diffamierung und den Liebesentzug sozusagen aushalten.
00:11:08: Ja, das habe ich dann ausgehalten.
00:11:09: Das war aber auch ein Thema, eventuell wenn man so was macht damit leben muss, dass einem großer Teil der bisherigen ... positiv gestimmten Menschen jetzt die Zuneigung entziehen und das gerade für uns Mädchen, sag ich mal.
00:11:25: Wir lernen hier immer nett zu sein, wir wollen geliebt werden ist es ein Punkt und das fand ich aber gut dass ich das da schonmal gelernt habe denn als Satirikerin musst du ja auch weh tun und es geht darum dass du Sachen sagst die unbelebt sind.
00:11:38: dann musst du aushalten dass du nicht gelebt wirst.
00:11:40: insofern hab ich das auch als Übung betrachtet für meine Arbeit als Satirekerin.
00:11:46: Wenn du das wirst, Gerechtigkeit, Mut, Solidarität.
00:11:48: Du müsstest dir jetzt einen von diesen drei Begriffen aussuchen zusammen.
00:11:52: Was wär's bei dir?
00:11:55: Ich glaube dann nehme ich auch Solidaritet weil da schon Gerechtigkeiten und Mut drinstecken.
00:12:01: also ich finde solidarität ist einfach unabhängig davon wie sympathisch man gegenüber ist was auch immer sondern ich empfinde einfach dass hier Unrecht geschieht und nicht solidarisieren mich Natürlich, weil ja irgendjemand das unrecht auch ausübt.
00:12:16: Dann immer sehr viel Mut.
00:12:19: Gut definiert finde ich, kann man...
00:12:23: Was auf der Liste draufsteht ist Humor.
00:12:25: Den hast du dir nicht ausgesucht?
00:12:26: Nein, weil ich denke, dass alle das wissen.
00:12:29: So!
00:12:31: Dass ich Humor-Business tätig bin sozusagen.
00:12:34: Ich bin eine Unterhaltungsfacharbeit und das wissen ja inzwischen alle.
00:12:37: Das muss ich nicht noch mal betonen.
00:12:39: deswegen dachte ich streiche es gar nicht an.
00:12:41: Ist eh klar
00:12:42: Aber wichtig wahrnehmen ist es mir als Business für dich.
00:12:44: Den hat man und den braucht man auch.
00:12:45: Ja
00:12:45: natürlich, ich sage jetzt business-flapsig aber natürlich ist das was womit man aufwächst wie gesagt dass mit der Mutter war wichtig.
00:12:55: aber dass ich lache einfach gerne.
00:12:56: Ich bin eine Lachwurzen.
00:12:58: Und dann habe ich eigentlich zum Beruf gemacht wo ich gerne Publikum bin
00:13:03: Und wir sind gerne dein Publikum und das hat vielen Jahren, aber haben eben jetzt auch ... Damit kommen wir noch mal auf diese Doku.
00:13:08: Wir lernen müssen wie schwierig das war für Frauen im Fernsehen?
00:13:12: Für Frauen die Witze machen wollen auch im Fernseh.
00:13:15: Die Witze haben andere gemacht.
00:13:17: Frauen gab es im Fernseen, aber sie hatten eben andere Rollen.
00:13:21: Ja, Sie waren Assistentinnen.
00:13:23: Sie waren immer Partnerin von irgendwie so wie Kuhlenkampagnen-Assistenten.
00:13:30: Assistentin, die meistens nichts sagte.
00:13:33: Oder es gab die Partnerinnen zum Beispiel wie Evelyn Harmon bei L'Oreau.
00:13:37: Die war ja toll!
00:13:38: Ich liebte Evelyn Harman das Ding war nur.
00:13:41: sie war natürlich eine Person, die spielte was L'oreo für Sie geschrieben hatte.
00:13:45: Sie war ein Geschöpf von L'Orio, sie war ganz toll und eigenständig als Schauspielerin auch sehr gut aber der Knaller war sie natürlich in der paar Kombinationen mit L'Oreo.
00:13:56: Und das war schon von ihm konzipiert, also da spielt die Autorschaft finde ich schon eine wichtige Rolle und wir haben wenn wir Frauen erlebt haben, die lustig waren eigentlich nur Frauen erlebt für die geschrieben wurde.
00:14:09: Ingrid Steger, das hat Michael Pfleghaar ihr Regisseur, Klim Bim hat sie erfunden oder Rotraut Schindler war die Partnerin und damalige Ehefrau von Dieter Hallervorn.
00:14:21: Im Hotel, hundert Mark?
00:14:23: Ja so ... Das ist
00:14:24: eine der Skettetschuldigungen, dass er erst vor
00:14:25: euch denken muss!
00:14:27: Oder wenn ich zum Beispiel wichtig fand, Berstries Richter las den Nachrichten bei der, das hieß glaube ich Tagesshow oder so ähnlich, von Rudi Karel.
00:14:37: Und da war ich noch Studentin dann hab' ich das irgendwie mal mitgerinnen, die fand ich sehr komisch, die war auch sehr lustig.
00:14:43: Ach, so was hätte ich auch gerne gemacht.
00:14:46: Aber die gibt's ja nun schon!
00:14:48: Also ist das Fernsehen für mich jetzt keine Option mehr, so dachte
00:14:51: ich
00:14:51: als Studentin mit Mitte zwanzig oder so?
00:14:54: Aber es waren eben ... wenn dann diese von dir aufgezählten witzigen Frauen, die wir in unserer Kindheit kennengelernt haben und gemocht haben... Sie haben die Rollen gespielt und Männer haben ihnen in die Texte geschrieben.
00:15:06: Was war denn so bedrohlich daran dass das Frauen selber Witze machen.
00:15:10: Ich fand das ja natürlich überhaupt nicht bedrohlich, aber die Männer ... Wie viele Zuschauer
00:15:14: waren für dich?
00:15:14: Ja, im Männerwelt!
00:15:15: Ich weiß nicht ob es bedrohlig war... Sie haben dann sich zurückgezogen auf die Position, dass ist nicht witzig.
00:15:22: Wenn sie was nicht verstanden, wenn's um Frauen ging und wenns nicht ihr Thema war, haben sie gesagt, das is'n nicht wittzig.
00:15:26: Weil witz ich war.
00:15:27: nur, was sie definiert haben Und dass es bedrôlig ist, ist schon eine Psychologisierung der Abwehr von Männern.
00:15:33: Das sagen wir heute bedrohnlich, weil es ihre Macht infrage gestellt hat die Welt zu definieren.
00:15:39: Wenn eine Frau ansagt, was witzig ist haben sie in dem Moment ein bisschen Macht abgeben müssen und das wollten Sie auch nicht.
00:15:46: Sie wollten Design, die zu sagen haben, was komisch ist.
00:15:51: Ja jetzt werden ganz viele Szenen gezeigt in diesem Film und du hast dir das auch angeguckt.
00:15:58: ich darf sagen wir sind in etwa eine Generation.
00:16:02: Da müsst ihr auch sagen welche.
00:16:05: Du bist ein Jahrgang-Firn-Siebzigter.
00:16:06: So, ich bin
00:16:07: Seierund-Sipzi, also sind wir gar nicht eine Generation.
00:16:09: Du bist steinalt im Vergleich zu dir.
00:16:11: Okay, da muss man ja wissen ... Hast du vorgekommen?
00:16:13: Auch Interviewpartneren müssen mal in die Mitte gehen.
00:16:15: Wir
00:16:15: sehen Jünger aus, deswegen konntest du das nicht.
00:16:18: Ihr seht wahnsinnig jung!
00:16:19: Also um das mal für alle Hörerinnen und Hörern zu sagen...
00:16:21: Das ist auch ganz wichtig,
00:16:22: dass das noch mal so.
00:16:23: Ton
00:16:23: wird hier.
00:16:25: Nein, aber wir sind groß geworden mit vielen dieser Szenen, die wir da sehen.
00:16:31: Da sieht man Thomas Gottschak, wie der Steffi Graf ans Knie fasst.
00:16:35: Man sieht den Harald Schmidt, wie eine halbnackte Frau auf seinem Late Night-Tisch liegt und es ... weil ich vor dem Training Scham sagte... Es ist ja früher nicht aufgefallen.
00:16:47: Wie
00:16:48: unangenehm das doch wirklich ist!
00:16:50: Einspruch mir schon?
00:16:51: Also mir ist es damals auch schon aufgefallen.
00:16:53: Ich besprede von mir, dem Mann ist das nicht aufgefallen?
00:16:57: Das
00:16:57: finde ich aber gut dass du das sagst und sagst du mal... Weil es wurde gestern auch mehrfach gesagt von uns in der Runde ja das war ebenso man hat es nicht infrage gestellt.
00:17:06: Ich finde wie Du, ich habe es auch infragegestellt.
00:17:10: Ich fand es total scheiße!
00:17:12: Ich fand's unmöglich.
00:17:14: Aber wir waren isoliert und dann haben wir gesagt Die ist eben so eine Feministin, die hat ... Na ja, darf man nicht so.
00:17:21: Die spinnt ein bisschen oder so?
00:17:22: Genau und exakt dieses Label hab ich hier auch irgendwo angebracht.
00:17:26: Ich weiß noch nicht genau wie ich es wegbekommen kann weil das schon dafür sorgt dass präsentiv die Augen gerollt werden wenn's um so'n Thema geht.
00:17:34: Und die solche Dinge dann einbringe und mir fällt das ganz häufig auf, dass sich bei sehr vielen sehr gehypten und sehr beliebten Künstlern oder auch Formaten sehr kritisch bin.
00:17:48: Wenn ich das dann äußere, ach ja da kannst du gleich den Feministin Bayers rausrechnen so.
00:17:54: Also es geht dir heute auch
00:17:55: so?
00:17:55: Klar!
00:17:57: Da bin ich einfach sehr sensibel auf dieser Antenne.
00:18:01: Das wird sich glaube ich nie ändern.
00:18:03: Aber sind wir dann nicht doch alle inzwischen sensibler im Bestfall geworden?
00:18:07: oder ist es eben, da haben wir längst noch nicht erreicht?
00:18:09: Wir haben ja nicht erreicht was nötig wäre aber wir sind natürlich sensiblier geworden und zwar durch die Frauenbewegung!
00:18:17: immer wieder dasselbe gesagt haben und speziell jetzt vor zehn Jahren ungefähr fing an rund Mitou.
00:18:24: Das war schon eine große Erschütterung, und zwar in dem Maße wo wichtige Männer zu Fall gebracht wurden HW Weinstein der wirklich großartige Filme gemacht hat den man künstlerisch nichts vorwerfen kann aber eben menschlich und im geschlechter Verhältnis sehr viel vor werfen kann.
00:18:40: Und wir hatten Dieter Wedel.
00:18:42: Es gab hier die Epstein-Files und jetzt Collin Fernandez, also das häuft sicher.
00:18:48: Und es gibt speziell in Frankreich mehrere Autorinnen, die ihre Geschichte aufgeschrieben haben wie sie als Minderjährige Schauspielerin von einem Regisseur missbraucht wurden.
00:19:01: Das ist noch ein anderes Thema gewesen aber das beobachte ich alles.
00:19:08: Man denkt verschieden mit dem, ach jetzt kommt das schon wieder.
00:19:10: Ach ja der hat auch.
00:19:12: und der Leiter der Münchner Musikhochschule, ach der musste zurücktreten.
00:19:15: auf einmal ist die Landkarte voll mit Punkten wo irgend meistens doch ein Mann einen älterer mächtiger Mann Übergriffe gemacht hat.
00:19:25: und es nicht mehr zu leugnen Es ist nicht mehr zu lögen.
00:19:30: Abgesehen wird aufgedeckt Missbrauch in der Familie, abgesehen davon wird das aufgedenkt dass es viel stärker ist als man es wahrhaben wollte denn die ganze thematik missbraucht erwachsenen Thema geworden.
00:19:44: Und damals hat man uns gesagt, es ist ein Thema einer verrückten hysterischen Feministin wenn sie sich um Missbrauch kümmert oder überhaupt des thematisiert.
00:19:53: und wir sind jetzt das ist eine Folge wirklich von unermüdlichen Frauen die immer wieder aufs Tapet gebracht haben und dafür geurfeigt oder belächelt wurden dass das jetzt ein Thema ist mit dem wir alle zu tun haben einen Thema von allen Menschen nicht nur von Frauen denn wenn eine Frau geschlagen wird und ein Mann schlägt oder macht andere Dinge, die nicht gut sind.
00:20:19: Dann ist das genauso sein Thema wie das Thema der Frau so.
00:20:24: Also wir haben uns denke ich sind dabei uns anzugewinnen dass wir sagen es ist ein Thema von allen von der Gesellschaft.
00:20:31: Und wir in der Gesellschaft müssen uns auch überlegen wie wir da zu stehen und nicht nur die Frauen.
00:20:36: Was für einen wunderbare Appell.
00:20:39: Wir nehmen es wahr wir können es nicht mehr leugnen sagst du ja Ähm, das was Maren gerade erzählt hat.
00:20:46: Das wird äh damit kommen dann auch zu miserior ja auch sicher ganz oft Thema sein in Projekten in den Ländern des Globalen Südenzimpfung, sagt Latein Amerika ist für dich so ein Bereich wo du würde öfter gewesen bist wenn du das miteinander vergleichst wie sich hier also zumindest ein ein wahrnehmen da ist.
00:21:04: und auch äh einen ahnden solcher Handlungen.
00:21:07: ähm Wie siehst du das im Vergleich zu zu Projektländern?
00:21:11: Tatsächlich Verhältnismäßig ähnlich, weil es überall die Stimmen der Frauen gibt, die darauf hinweisen.
00:21:20: Es geschieht hier unrecht und nein wir hören uns das nicht an!
00:21:24: Wir werden's nicht weglächeln ja?
00:21:27: Und wir werden jetzt auch nicht mal Ruhe geben, mal gut sein lassen und schon wieder dieses Thema.
00:21:33: Denn nur deshalb kommt es überhaupt dazu dass andere sensibler werden.
00:21:37: zum anderen gibt es natürlich aber auch den Gegendruck der auch zunimmt oder auf anderen Ebenen stattfindet und sehr viele von unseren Partnerorganisationen die arbeiten hier gezielt damit Frauen zu unterstützen, Frauen zu fördern.
00:21:54: Und auch Projekte, die das gar nicht primär auf ihre Fahne geschrieben haben wirken so weil sich gezeigt hat was bestätigt hat was du gerade gesagt hast da wo Gerechtigkeit in diesem Feld hergestellt wird geht es allen besser.
00:22:10: Also das ist auch dann umgekehrt die Auswirkung bei einem Frauenprojekt, was ich in Bolivien besucht habe.
00:22:17: Dass da den allen Menschen in den Vierteln, in denen diese Projektorganisation arbeitet es besser geht nicht nur den Frauen, die sie direkt
00:22:27: beraten
00:22:28: und das ist ja mittlerweile eigentlich eine Winsenweisheit so ein bisschen der Entwicklungszusammenarbeit.
00:22:33: also da wo gegen diesen Bereich der Ungleichheit getan wird, da wirken alle anderen Maßnahmen auch besser.
00:22:39: Weil eben einfach alles sehr stark zusammenhängt?
00:22:42: Das ist gut nochmal zu sagen weil Diversity-Projekte werden ja auch gekürzt und wegfallen gelassen nach dem Vorbild der Trump-Administration.
00:22:51: manche sind in voraus allen im Gehorsam hier und lassen das alles wegfallen.
00:22:55: Und der Fakt dass die Tatsache bleibt ja, dass es allen besser geht wenn alle gleichberechtigt behandelt werden wenn alle vorkommen in den Entscheidungsprozessen.
00:23:06: Und nochmal zu deiner Frage zurück, wahrscheinlich zielt die auch vielleicht ein bisschen darauf ab... Die Situation von Frauen ist ja in anderen Ländern oft dramatischer beziehungsweise da wird immer gerne gesagt
00:23:20: Ja,
00:23:20: komm.
00:23:21: Also wenn man das jetzt mal vergleicht ... So schlimm ist es hier nicht?
00:23:26: Genau!
00:23:26: Das haben wir seit den Jahren im Jahrzehnt.
00:23:29: So
00:23:29: was nicht gemeint.
00:23:31: Nein, das stimmt aber ich kenne halt dieses Narrativ dann schon sehr lange.
00:23:37: und ich muss sagen Wir können auch viel von den Partnerorganisationen lernen in dem globalen Süden Zum Beispiel das Thema Kehrarbeit, das Thema unbezahlte Beziehungsarbeit.
00:23:52: Soziale Funktionen von Frauen, die mal eben so nebenbei erfüllen.
00:23:57: Also die Partnerorganisation in Bolivien hat dann auf dieser Departementebene ein Gesetz eingebracht zur gleichberechtigten Verteilung zwischen Individuum, Familie und Staat.
00:24:09: Und da geht es eben genau um so ein Thema was hier immer noch gerne geblockt wird.
00:24:15: So natürlich ist das Thema Gewalt also physische wirtschaftliche Gewalt riesig ist.
00:24:23: ja die Femizidquote war als ich dann dort war genauso hoch wie die in Deutschland aber bei einem Drittel der Bevölkerung circa.
00:24:32: Und da muss man sagen, das ist natürlich eine Situation mit der auch hier die Hilfsorganisationen es zum Glück noch nicht zu tun haben oder zum Glück nicht so tun haben.
00:24:44: Ich will mit dem Loch jetzt nicht sein.
00:24:47: Aber
00:24:49: es ist natürlich ein massive Bedrohung aber es wird.
00:24:55: Es gibt gute Lösungen dagegen und das zeichnet eigentlich alle unsere Projekte aus, dass die Menschen vor Ort sagen hier wir haben Bewusstsein.
00:25:03: Wir haben die Ideen, wir haben Leute, die sich stark machen.
00:25:06: so was uns jetzt noch fehlt ist ein bisschen...
00:25:09: Und es sind wahrscheinlich vor allem Frauen dann auch in den Projektländern oder?
00:25:14: Was sind
00:25:14: die Lösungen?
00:25:15: Du hast gesagt es gibt gute Lösung dagegen.
00:25:17: Ich fang
00:25:18: mal an mit den Frauen.
00:25:19: Es gibt tatsächlich sehr viele Frauen, die gerade dann Schlüsselrollen in den Projekten übernehmen.
00:25:24: gar nicht dass das unbedingt immer geplant ist ja aber weil sie dort sitzen wo diese Lösungen nämlich entstehen da wo es darum geht erst einmal grundsätzliches Überleben zu sichern wo es drum geht eine Ernährung zu sicheren wo es umgeht eine Ressource einer Familie zu verteilen aber auch in der Gesellschaft zu verteilnen einen Dorf zu verteilt und darüber hinaus Und da ergibt sich das quasi ganz natürlich.
00:25:49: Solche Lösungen können manchmal richtig um die Ecke gedacht sein, ja?
00:25:54: Das fand ich hochinteressant, weil ich in Bolivien mit einer Frau gesprochen habe, die selbst sich an die Hilfsorganisation gewandt hat, weil sie massive Gewalt erfahren hat in ihrer Ehre und
00:26:07: hat
00:26:08: dann eigentlich als Erstes von dieser Organisation einen zusätzlichen Job bekommen.
00:26:14: Ist es Ihnen's?
00:26:15: Genau.
00:26:15: Geht
00:26:16: es um Ines
00:26:16: ...
00:26:17: Ines, Entschuldigung!
00:26:18: Ines hat die Geschichte vorgestellt und man hörte, du musst dir erzählen, weil das ist großartig.
00:26:22: Also sie hatten ein Diktiergerät bekommen auch?
00:26:24: Genau so.
00:26:26: Und hat's quasi wie eine Radiojournalistin
00:26:29: unterwegs
00:26:30: gewesen, kann aber nicht... Lesen und schreiben.
00:26:33: Sie ist als Journalistin ausgebildet worden, mit einem kleinen Diktiergerät richtig Klassik mit Kassette losgeschickt um in ihrem Viertel, was von großer Armut betroffen ist, Menschen zu befragen und dann rauszufinden, was liegt hier im Agen?
00:26:52: Wo kommt der Staat seiner Verantwortung nach?
00:26:56: Was braucht ihr?
00:26:56: das können ganz ... triviale Themen sein wie Pflasterung von Straßen.
00:27:01: Das ist aber auch ein Sicherheitssystem, weil sehr viel Einbruchdiefstahl, Überfälle etc.
00:27:08: passieren was die dann übrigens eine weibliche Gemeindevorsteherin installiert hat über eine WhatsApp-Gruppe und eine Signalanlage.
00:27:17: so und das heißt All diese Interviews und diese Momentaufnahmen von ganz vielen Frauen aus ganz vielen Betroffenen, Vierteln werden einmal die Woche zusammengeschnitten zu einer Radiosendung.
00:27:28: Und zweimal im Jahr entsteht daraus ein Magazin und die Sendung des Magazins heißen Mibario Observer.
00:27:33: also mein Viertel passt auf und dadurch geht es halt auch nicht nur den Frauen in erster Linie mal besser sondern dem ganzen Vierteltal wurde schon viel bewirkt und das Tolle ist.
00:27:44: in Nestorodrius hat man gesagt so Früher, wenn ich vor mehr als zwei Leuten spreche musste, musste ich immer anfangen zu weinen und hab dann abgebrochen.
00:27:54: Aber heute sagt sie ... Ich muss immer noch weinen aber ich spreche trotzdem.
00:27:59: Wie toll!
00:28:00: Was für eine tolle Geschichte!
00:28:01: Und die hat es halt geschafft sich von ihrem Mann zu trennen auch ohne weiteres Selbstbewusstsein.
00:28:06: Genau einen Wirken durch die Organisation.
00:28:09: Und ich habe sehr den ganzen Schluss gefragt, was möchtest du denn noch für die Zukunft mal erreichen?
00:28:14: Was möchteste mit der Partnerorganisation vielleicht auch nochmal zusammen machen?
00:28:20: würde gerne am Alphabetisierungskurs teilnehmen, wenn die den wieder anbieten.
00:28:24: Denn ich bin ja Journalistin und da muss ich schließlich auch Lesung schreiben.
00:28:28: Und dann muss ich ein bisschen weinen.
00:28:30: tatsächlich weil ich
00:28:31: selber
00:28:32: gelernte Journalisten im gleichen Alter aber ich habe hier Publicistik studiert und das ist mein anderer
00:28:36: ... Und weil sie eben auch ohne Lesung schreiben, die perfekte Definition ist schon ein Liskus.
00:28:41: Hingehen, zuhören weiter erzählen und dann noch was verändern.
00:28:45: Ganz anders dein Thema der Sichtbarkeit.
00:28:48: Ja aber ganz großartig vor allem.
00:28:50: ich finde interessant das ihr aussagt.
00:28:51: Sie hat mit dem Sprechen so Schwierigkeiten.
00:28:53: Ich habe mich jahrzehntelang seniert zu sprechen.
00:28:56: ich hab mich im Seminar als Studentin nie gemeldet ich habe mich nicht getraut.
00:29:00: und jetzt habe ich den Beruf gewählt dass sich vorne stehe und erzähle.
00:29:03: also das hat etwas miteinander zu tun Dass ich die Angst hatte, dass ich das nicht kann.
00:29:08: Und mein Vater, der war Professor, stand immer vorne ja ... Der konnte das gut und dachte, ich werde das nie können!
00:29:14: Meine Brüder, drei von meinen Brüdern sind Juristen.
00:29:17: Reden alle so toll... Ich war Jahrzehnte lang noch bis Mittebremse, bis zu meinem ersten Bündneprogramm total eingeschüchternd und verängstigt und dachte ich werde nie freisprechen können.
00:29:29: Das ist auch eine Sache von
00:29:30: Frauen.
00:29:32: Also das Recht zu haben etwas zu sagen Etwas mitzuteilen hat selber.
00:29:38: Da kommen wir wieder zur Autorschaft.
00:29:40: Ich kann reden, ich darf reden und ich kann es auch Und das müssen wir lernen.
00:29:44: Das ist ein tolles Beispiel von der Frau.
00:29:46: Ja was
00:29:46: zu sagen?
00:29:46: Von der Inness Genau!
00:29:47: Und ich habe etwas zu sagen.
00:29:49: Das ist eigentlich der Kern.
00:29:51: Und sowas hatte zum Beispiel um auf den Film zurückzukommen Heller von Sinnen.
00:29:54: hat er das schon als Kind.
00:29:55: Das ist eine Gabe.
00:29:56: Die hat einen dermaßen selbstbewusst dann dass es so bewundernswert.
00:29:59: Aber ich hatte es zum Beispiel nicht Und viele müssen sich erst erwerben.
00:30:04: Ich möchte noch ganz kurz den Elefanten im Raum ansprechen.
00:30:08: Du bist seit über dreißig Jahren eine der wichtigsten Stimmen für die queere Bewegung, du sitzt hier im Podcast eines katholischen Hilfswerks.
00:30:17: Da würden jetzt manche sagen das ist mutig von beiden Seiten!
00:30:21: Wie geht es dir damit bis hierhin?
00:30:23: Naja ich weiß mit dem Katholischen da habe ich ja auch gezuckt weil ich natürlich weiß dass mir Serie Katholische ist und schlecht aufgearbeitete Situationen von sexuellen Übergriffen, auch von Priestern zu Jungs.
00:30:40: Und das finde ich höchst bedrohlich und bedenklich.
00:30:46: Ich konnte mich aber durchrengen herzukommen, weil hier eben gute Projekte unterstützt werden, was in einem gewissen Gegensatz oder Widerspruch zu stehen scheint zur offiziellen Seite die das mit den... Übergriffen nicht richtig bearbeitet.
00:31:05: Ich möchte so sagen, ich möchte die Leute in der Katholischen Kirche stützen, die sich darum kümmern und die eine Arbeit machen, die ich heilsam und gut finde und sozial finde.
00:31:16: Und deswegen wollte ich das ansprechen, weil ich das auch nur bestätigen kann.
00:31:19: Wir haben uns noch mal diese beide Protestanten, wir haben hier gar nichts zu suchen und waren damit doch was hier zu suchen, weil da eben so ein wunderbarer Bereich ist und es so viele tolle Projekte gibt die wir schon kennenlernen dürfen in diesen ganzen Folgen bis hierhin, die alle unglaublich unterstützenswert sind.
00:31:37: Das heißt ja immer so schön... Du stehst nicht im Stau, du bist ja Stau.
00:31:41: Die katholische Kirche steht hier halt auch nicht nur aus ihren Institutionen sondern auch aus ganz vielen Menschen und wir sind auch viel unterwegs mit anderen Partnerorganisationen aus Verbänden hier in im Inland.
00:31:55: ich hatte jetzt das Vergnügen zum Preacherslem nominiert zu werden auf dem Katholikentag und war dann als Predigerin bei der KFD im Zelt, durfte sich dann beitrug lassen.
00:32:05: es fand ich total toll.
00:32:08: Mir ist direkt bei der, oder bei jeder Zusammenarbeit mit diesen Organisationen und den Frauen, die da engagiert sind.
00:32:15: Da denke ich mal, ach ist das schön!
00:32:16: Das ist ein feministisches Dorado hier.
00:32:19: Weil es auch sehr viele streitbare Frauen sind... ...die sich durchaus kritisch äußern.
00:32:26: Aber man wird natürlich nichts verändern wenn man sich nur abwendet und sagt okay ja ne is nicht meins Und wer erleben das auch?
00:32:34: viel Kontakt mit Spenderinnen und Spendern auch am Telefon.
00:32:36: Und die dann ganz gezielt sagen, ja ich bin eigentlich immer sehr davon oder finde es immer schwierig wie langsam sich vieles entwickelt in der Kirche.
00:32:46: aber ich bin froh dass es jetzt dieser Arbeit auch gibt und das da gerade so ein Schwerpunkt auf Frauen gelegt wird.
00:32:54: Ich möchte gerne einen Frauen Bereich unterstützen.
00:32:57: Sehr gut, ja ist es... Wie heißen die Kirche?
00:32:59: Zwei Punkt Null.
00:33:00: oder wie heißt das...?
00:33:01: Maria zwei Punkt NULL!
00:33:04: Da sind wir beim Thema Mut.
00:33:05: Innerhalb der katholischen Kirche also zu sagen ich bin gläubig Ich bin aus Überzeugung katholisch und ich will die Situation der Frauen ändern Das kostet so viel Mut und die Frauen bewunder ich wirklich Und denen möchte ich irgendwie auch beistehen.
00:33:19: Also das finde ich ganz ganz großartig.
00:33:22: Anderes Beispiel ist auch Out in Shirt
00:33:24: Ja, Auto & Search auch gut.
00:33:25: Auch viele
00:33:25: Organisationen
00:33:26: von uns waren
00:33:27: solidarisiert haben oder angeschlossen dieser Bewegung und gesagt wir sind auch noch da!
00:33:33: Es tut sich was, das können wir sagen.
00:33:35: Und dann sind natürlich auch starke Frauen wie Marc Reumann nicht ganz unschuldig.
00:33:39: und ihre Arbeit in den vergangenen Jahren.
00:33:41: Du hast das Bundesverdienstkreuz bekommen?
00:33:44: Ja,
00:33:44: Mensch da habe ich auch gedacht jetzt ist es soweit schon gekommen, Bundesverdenkskreuze aber schön!
00:33:49: Schöner als Lebenswerkpreis also jetzt auch schön, aber das ist doch nochmal
00:33:51: was anderes.
00:33:52: Lebenswerkspreise ja die sehe ich ja immer als Ermutigung für mein wirkliches Alter.
00:33:55: was noch kommt Die sehe ich ja immer.
00:33:57: Ich sinke noch nicht ins Grab, ich mach
00:33:59: mal ein bisschen weiter.
00:33:59: Es ist viel zu früh!
00:34:00: George Clooney soll jetzt einen Lebenswerkpreis kriegen.
00:34:01: Der hat halt.
00:34:02: den Lebenswerk kriegt man erst wenn man tatterig auf die Bühne geht und geleitet werden muss.
00:34:05: Ja aber an sich... An er und du noch lange lange.
00:34:08: Ich finde gut es frühzeitig zu verleihen damit man noch profitieren kann von diesem Imagegewinn dem man durch das durch die Auszeichnung hat.
00:34:16: Stimmt natürlich.
00:34:17: Das ist mit so einem Bundesverdienstkreuz?
00:34:19: Das liegt dann irgendwie auf der Ablage zu Hause oder im... Ja
00:34:21: das ist so und da gibt's ein großes, dass nämlich selten aber so'n kleines elegan- Das kann man sagen.
00:34:27: Und dann habe ich neulich bei der Berlinale Claudia Roth, die mir das damals verdient hat für den Bundespräsidenten getroffen und gesagt, wo hast du deinen Verdienst?
00:34:38: Dann sag ich, er liegt zuhause.
00:34:40: Wozu hab ich dir das denn verdient?
00:34:41: Und dann hab ich gedacht, hattest du recht!
00:34:43: Jetzt mach' ich's mehr.
00:34:44: öfter wenn nicht so ein Rewehrhabe, sondern einen Anzug oder so, mache ich das rein und trage das mit einem bisschen... Stolz ist so viel gesagt, aber ich zeig's dann.
00:34:53: So!
00:34:53: Ich hab sonst nicht viel Schmuck, dann ist das waschmuck.
00:34:55: Du hast
00:34:55: es immer dabei?
00:34:56: Also ist jetzt
00:34:58: ein bisschen ... Nein nein, wie gesagt ist es eine andere Wehr gebunden.
00:35:00: Das
00:35:02: muss die Jacke mit dem Kreuz sein.
00:35:03: Ja ja
00:35:03: genau.
00:35:05: Aber du hast es ja nie umsonst gekriegt sondern für deinen Engagement, dass wirklich von dem Kampf für queere Rechte, Frauenrechte bis Klima reicht.
00:35:14: Woher nimmst du die Kraft für soviel Engagement
00:35:17: auch?
00:35:18: Ich empfinde das gar nicht als Kraft, es ist ja ein Bedürfnis.
00:35:22: Es ist ja einen Antrieb von vornherein bei allem was ich mache.
00:35:25: Also ich könnte sagen meine Arbeit als Kabarettistin ist eher eine Folge dieses Grundbedürfnisses und nicht so dass ich sage ich bin Schauspieler und dann mach' ich nebenbei noch das sondern... Es gibt Grundwerte in meinem Leben, ich habe ja bin ja zum Fernsehen gekommen da war schon Ende dreißig.
00:35:40: also das ist ja uralt im Vergleich und da hatte ich schon eine Art politische Haltung die zum Maßstab gemacht für alles, was ich mache.
00:35:51: Und das ist dann gar kein Kraftaufwand, sondern es ist eigentlich nur logisch und es gibt auch einen großen Gewinn.
00:35:59: Es ist ein großer Genuss, dass sich etwas machen kann, was sinnvoll ist.
00:36:05: Das möchte ich gerne und das ist mir ebenso wichtig wie der Beruf an sich.
00:36:12: Also deswegen auch beim Coming Out war für mich nicht die schlimmste Vorstellung vielleicht keine Hauptrollen mehr in einer Serien-Spiele.
00:36:19: Ich wusste, dass dieses Coming Out was ich da mache, gerade für die jungen Lesben, dass sie sich trauen das zu leben?
00:36:25: Dass es eine viel wichtigere Errungenschaft ist für die Gesamtgesellschaft als wenn ich noch ein paar mittellustige Serienhauptrollenspiele!
00:36:33: Das war mir schon klar und das konnte ich denken weil ich ja schon bisschen nachgedacht hatte und schon Ende dreißig fahre, als ich in dieses Medium betreten habe.
00:36:41: Und hier auch eine gewisse Popularität dann hattest, die dann immer größer wurde, Es gibt auch Prominente, wo es andersrum ist.
00:36:48: Die sagen ich mach mal ein bisschen was Soziales weil das ist für meine Popularität vielleicht nicht schlecht?
00:36:52: Ja das ist eigentlich der Regelfall.
00:36:55: Deswegen die ganzen Charitys was an Weihnachten und so kommt alles gut wenn Geld gesammelt wird bin immer dafür.
00:37:01: aber das hat natürlich für mich auch ein bisschen... Das ist die andere Art kann man machen Aber bei mir ist es eben andersrum.
00:37:09: was sie erreichen will, geht zuerst.
00:37:12: Solche
00:37:12: Menschen wünscht man sich doch oder?
00:37:13: Gerade wenn Fundraising für dich ja ein großes Thema ist also Menschen die Öffentlichkeit haben, die aber auch es leben und ernst meinen.
00:37:22: Auf jeden Fall!
00:37:24: Und das Wichtigste daran ist wirklich die Überzeugung... Also wenn man die Überzeugung lebt mitnimmt dann erreicht man andere und zwar verhältnismäßig mühelos.
00:37:36: Also wenn man selber einfach begeistert, besieelt ist und das auch aufnehmen kann.
00:37:41: Und auch die Antennen dafür hat was passiert hier?
00:37:44: Was sind das für Zusammenhänge?
00:37:46: Dann kommt die Begeisterung baut sich von selber auf und genauso erreicht man dann halt auch von selbst anderen Menschen.
00:37:52: Das ist ein absoluter Jackpot
00:37:55: für uns
00:37:56: natürlich.
00:37:58: Dann noch mal voller Überzeugung, voller Engagement.
00:38:01: Wir haben auch noch den Hebel zum Ende immer dieser sprichwörtliche Hebel wenn man den umlegt dann ändert sich was?
00:38:08: Was wäre waren?
00:38:09: du hast hier glaube ich auch Gedanken gemacht zu dieser Frage sonst musst du es jetzt machen.
00:38:14: Ja ich finde das schwierig.
00:38:16: Ich finde die Hebel
00:38:17: ist der Weltfrieden
00:38:19: und
00:38:19: es ist ein ganz kleines Ding was schon viel bewirken würde.
00:38:22: Das finde ich so spannend daran.
00:38:24: Also die Aufmerksamkeit für das, was nicht genannt wird.
00:38:28: Ich muss zum Beispiel ganz oft denken an die Frauen in Afghanistan.
00:38:32: Die haben solche Beschneidungen ihre Rechte, die dürfen nicht mehr zur Schule gehen.
00:38:36: Das ist ja die Grundlage für jede Emanzipation ist Bildung, es lesen können wie du erzählt hast von der Frau und das läuft so nebenher Diplomatische Kontakte zwischen der Bundesregierung und der Taliban-Region.
00:38:53: Was passiert da?
00:38:55: Man muss doch zum Ausdruck bringen, dass man diese Frauen dort unterstützt.
00:38:59: Und das ist ernstes und eben nicht der Nebenwiderspruch!
00:39:02: Wir machen die Erwachsene Politik unter Männern mit den Taliban – und die Frauen ja tun uns leid, es ist ein bisschen schlecht gelaufen.
00:39:08: So geht das ja nicht.
00:39:10: Wenn ich sage, dass bestimmte Themen jetzt erwachsenen Themen geworden sind, dann heißt das auch... Thema, wie es den Frauen geht muss in die Politik eingehen.
00:39:19: Und da sind wir gar nicht so weit weg von der feministischen Außenpolitik von Annalena Baerbock.
00:39:23: Das waren schon richtige Gedanken, die sie hatte.
00:39:26: So und Hebel umlegen Die Aufmerksamkeit Nicht nur die eigene nicht nur generieren lassen von dem was eh auf den Social Media ist und in den Medien sondern selber mal gucken Was wird gerade tot geschwiegen?
00:39:41: Was kommt grade nicht vor?
00:39:42: und diese diese frauen dort das finde ich Natürlich auch die Frauen im Iran, natürlich in anderen Ländern.
00:39:48: Aber das ist die systematischste Beleidigung und Knechtung von Frauen, die mir jetzt gerade einfällt in Afghanistan.
00:39:58: Und da ja Hebel umlegen, aufmerksam sein, von selber hingucken.
00:40:03: Also dass mit dem Hebel klingt für mich ein bisschen nach Wünscht der Wasser?
00:40:06: Dann will ich jetzt noch mal ein bisschen dicker auftragen.
00:40:08: also ich lege den Hebel Um- und morgen wacht kein Mädchen mehr auf und keine Frau hat Angst... vor Gewalt oder davor mit leeren Bauch und Lehrer Tasche da zu stehen, aus ihrer Wohnung zu fliegen.
00:40:21: Entführt zu werden, umgebracht zu werden
00:40:23: ...
00:40:24: Oder in der Schule gedehmitig zu werden Aus irgendwelchen Gründen die damit zu tun haben Dass es sich um ein Mädchen- oder eine Frau handelt.
00:40:31: Richtig Ja Kann ich voll unterschreiben
00:40:34: Zack
00:40:37: Das nehmen wir alle mit.
00:40:39: Ich bedanke mich von Herzen für dieses Wunderbare Gespräch mit euch beiden.
00:40:43: Ich bedanke mich auch.
00:40:44: Wir haben
00:40:44: gar nicht über deinen Maisentagebuch gesprochen, fällt mir gerade noch was.
00:40:47: Mein Was?
00:40:47: Mein Maisentagbuch!
00:40:48: Dein Maisentagemuch.
00:40:49: ist es nicht so dass du gerne unterwegs bist in der Natur und wenn Du eine Maise hörst schreibst Du's in dein Tagebuch?
00:40:55: Nein, wenn ich im Winter am achtundzwanzigsten Januar die erste Maise singe höre Im Grunewald in Berlin denke ich Der Frühling kommt und das wird alles gut.
00:41:05: Und jetzt haben wir gar nichts über den Lebensmotor gesprochen.
00:41:07: Susanne sag selber
00:41:08: Das ist jetzt gar nicht so ein Lebensmotor, das ist relativ aktuell.
00:41:11: Eigentlich habe ich gesagt gerade jetzt wir müssen uns entscheiden Spaß zu haben.
00:41:14: damit nervig meine Kollegin und mein Umfeld immer weil ich glaube dass man genau über diese Schiene eigentlich am meisten bewirken am meisten Menschen mitnehmen kann am meisten Hoffnung verbreiten kann.
00:41:26: und Genau es ist eine Entscheidung auch zu sagen ja Ich sehe den ganzen Horror ich sehe ich schenke meiner Aufmerksamkeit All dem, was im Agen liegt und was ich verändern will.
00:41:37: Aber setze ich mir den Rucksack auf, entscheide mich Spaß zu haben und gehe los!
00:41:41: Und dann komme ich auch relativ weit.
00:41:44: Super!
00:41:44: Ich sage am Anfang von jeder Show lasst uns
00:41:47: feiern.
00:41:48: Es gibt so viel, was negativ ist.
00:41:50: Lass uns diesen Abend nehmen um zu feiern
00:41:54: Und das tut ihr jetzt alle da draußen, wenn ihr diesen Podcast ausschaltet.
00:41:57: Vielleicht hört ja auch noch eine der vielen anderen Folgen.
00:41:59: Ihr lasst auch bitte einen Daumen hoch!
00:42:01: Einen gefällt mir, ihr abonniert damit ihr keine Folge verpasst was man nicht so alles sagt am Ende eines Podcasts.
00:42:06: vor allen Dingen sage ich danke Susanne, danke Maren Kräumann.
00:42:10: große Ehre und große Freude
00:42:12: Für mich auch.
00:42:13: Vielen Dank.
00:42:14: Das war mit Menschen Der Misereo-Podcast Mehr über die Arbeit von Miserior für Menschen in Not und wie auch du helfen kannst auf miserior.de.
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